Nachlass des ehem. Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Oberleutnant Wilhelm Niggemeyer.

Wehrmacht Heer (WH) Offiziersäbel, das Geschenk der Stadt Haan Ihrem Ritterkreuzträger Wilhelm Niggemeyer. Fertigung der Fa. Eickhorn aus der Feldherrnserie -"1716 Roon", mit beidseitiger Klingenätzung: frontseitig florale Motive und "Die Gartenstadt Haan ihrem Ritterkreuzträger Wilhelm Niggemeyer", rückseitig ebenfalls florale Motive und das Ritterkreuz des Eisernes Kreuzes. Vergoldetes Gefäß mit Eichenlaub Verzierungen, schwarzer Kunststoffgriff mit intakter Drahtwicklung, die Scheide mit nahezu 98% des Originallackes, mit Offiziersfaustriemen.
Dazu Auszeichnungen in der 1957er- Ausführung:
Bandspange mit 10 Auszeichnungen, an Nadel; Bandspange für das Eichenlaub zum Ritterkreuz, an Nadel; Miniatur des Eichenlaub zum Ritterkreuz, an Bandschleife mit Nadel; Frackkettchen mit 7 Auszeichnungen. Anbei sind die beiden Erkennungsmarke des Mannes. Als Fotokopien sind Fotos aus der Bundeswehrzeit und auf einem Foto trägt er genau die große Bandspange.

Wilhelm Niggenmeyer trat am 1. Oktober 1938 in das Pionier-Bataillon 26 ein, nahm am Westfeldzug teil, wurde zum Leutnant befördert und war im Juni 1941 Führer der 2. Kompanie in seinem Bataillon. Bei den Kämpfen um Rshew und Woronesh zeichnete er sich besonders aus und wurde am 18. September 1942 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Anschließend wurde er zum Oberleutnant der Reserve befördert und Bataillons-Adjutant. Am 17. Mai 1943 wurde er mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Bei Kriegsende geriet er in alliierte Gefangenschaft, aus der er im September 1945 entlassen wurde.

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