1. Weltkrieg - original signierte Foto-Portraitpostkarte General der Infanterie Freiherr von Scheffer-Boyadel

Sehr schöne Fotopostkarte in vollem Ordensschmuck, mit schöner Signatur "v. Schffer. 1916-18". Rückseitig mit handschriftlichem Vermerk des Besitzers "26.5.18 Polozk b. meinem Abschied vom Gen Kdo. Z.b.V. Ost". Zustand 2+.

Generaloberst Freiherr von Scheffer-Boyadel war ein deutscher General und Träger des Ordens Pour le Mérite.
Reinhard Scheffer war ein Sohn des kurfürstl. hessischen bzw. königl. preußischen Regierungsrats Eduard Scheffer (1818-1899). 1870 trat er in den Heeresdienst und diente im Deutsch-Französischen Krieg. Seit 1908 war er General der Infanterie und während des Ersten Weltkrieges erfolgte sein Aufstieg zum Generaloberst.
Er befehligte von 1914 bis 1916 das XV. Reservekorps. Im November 1914 führte er im Kessel von Lowitsch das Kommando über sämtliche eingeschlossenen Truppenverbände, dazu gehörten die 3. Garde-Infanterie-Division unter General Karl Litzmann, das I. Kavallerie-Korps unter General Manfred Freiherr von Richthofen sowie die Reste der 72. Infanterie-Brigade. Am 22. November 1914 gab General von Scheffer-Boyadel den Befehl zum Durchbruch nach Osten bei Brzeziny, der am 24. November trotz der Eiseskälte von -20° C und der Mitführung von 2.000 Verwundeten und 10.000 Gefangenen gelang. Dafür erhielt er am 2. Dezember 1914 den Orden Pour le Mérite verliehen.
Zwischen 1916 und 1917 führte er das Kommando über das XVII. Reservekorps und war Oberbefehlshaber der Armeeabteilung Scheffer. Anschließend übernahm er bis 1918 das Kommando über das 67. Generalkommando. Im Dezember 1918 wurde er in den Ruhestand versetzt.
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